Dying ..

File:Anandabodhi2.jpg

 

Geschichte

 
 
Der erste Buddha, Siddharta Gautama wurde 560 v.Chr. in Lumbini (heute Nepal) geboren und stammte aus dem Adelsgeschlecht der Sakyer. Seine Eltern, König Shuddhodana und dessen Frau Mahamaya, regierten in der Hauptstadt Kapilavastu. Sein Name, den seine Eltern ihm gaben und der ursprünglich Siddhattha lautete (aber in Sanskrit anders geschrieben wird), bedeutet "der sein Ziel erreicht hat". Er hatte jedoch noch weitere Beinamen wie Shakyamuni, was soviel bedeutet wie "der Weise aus dem Volk der Shakya".
 
Laut der Legende nach wurde Mahamaya von einem Engel geschwängert, der in Gestalt eines weißen Elefanten erschien und ihre Geburt vollzog sie stehend. Die Legende besagt weiterhin, dass das Kind sein Bett aus Lotusblüten verließ, sieben Schritte in jede Himmelsrichtung machte und verkündete, er würde zur Erlösung finden.

Ein Seher verkündete König Shuddhodan, sein Sohn werde entweder zum Herrscher der Welt, solange er kein menschliches Leid sieht, oder zum Erlöser der Welt. Shuddhodan war natürlich sehr daran gelegen, einen zukünftigen König groß zu ziehen und so lebte Siddharta eine lange Zeit wie in einem goldenen Käfig. Sein Vater lässt es nicht zu, dass er religiöse Unterweisungen erhält oder menschliches Leiden zu Gesicht bekommt. 

Im Alter von 16 Jahren heiratete er Prinzessin Yasodhara. Die beiden lebten in einem Palast, in dem ihnen aller Luxus zur Verfügung stand und den Siddharta für gewöhnlich nie verließ.

Doch Siddharta war unzufrieden und nicht ausgefüllt und so verließ er mit 29 Jahren den Palast. Dabei wurde er das erste Mal mit der Realität und mit menschlichem Leiden konfrontiert. Bei seinen ersten drei Ausflügen wird er mit dem Leiden in Form eines alten Mannes, eines Kranken und eines Toten konfrontiert.

Bei seinem 4. Ausflug begegnet er einem Wanderasketen (Asketen leben enthaltsam und verzichten auf sinnliche Genüsse und Vergnügungen, um so ein höheres Ziel zu erreichen). Die Begegnung mit dem Wanderasketen bringt ihn dazu, den Palast und seine Familie zu verlassen um Antworten auf die Frage nach einem Ausweg aus dem Kreislauf des Leidens zu finden.

 

 

"Und als Jüngling mit schwarzen Haaren schor ich mir Haar und Bart, obwohl
meine Eltern darüber weinten, legte die gelben Gewänder des Asketen an und zog
aus der Heimat in die Heimatlosigkeit.“(Siddharta)

 

Siddharte erlernt Meditation und weitere Praktiken und wandte sich der Schmerzaskese zu. 6 Jahre lang sucht er Antworten, findet jedoch keine, da er begreift, dass eine äußere Askese nie zum Ziel führen kann, wenn der Geist sich nicht ändert. In dieser Zeit magerte sehr ab- er war in einer körperlich schlechten Verfassung, aber nicht am Ziel. So wendet er sich von der Askese ab und sucht seinen eigenen Weg.


 

Im Alter von 35 Jahren, in ener Vollmondnacht, sitzt er tief versunken unter einem Feigenbaum (heute, in Erinnerung an Buddha als Bodhi-Baum bekannt, siehe Bild)


Siddharta erkennt dort in tiefster Meditation das Wesen des Geistes und erlangt das Erwachen (Bodhi). Er erkennt den Kreislauf von Geburt, Wachsen,Verfall und tot, blickt in sein eigenes Leben zurück und auch in frühere Existenzen. Obwohl der Legende nach der Dämon Mara ihn versucht von seinem Weg abzubringen, lässt er sich nicht beirren. Er erkennt als einzigen Weg zur vollkommenen Erlösung die Versenkung, die Verinnerlichung und Lösung von der Welt. Damit wird er zum Buddha, zum "Erwachten".

Nach seienr Erweckung hält Buddha vor einer Gruppe von 5 Asketen,frühere Gefährten, seine erste Rede- diese 5 werden die ersten Mitglieder der buddhistischen Mönchsgemeinschaft. Der Kern dieser Rede sind die 4 edlen Wahrheiten.

 

  1. Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.

  2. Ursachen des Leidens sind Gier, Hass und Verblendung.

  3. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.

  4. Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.

 

 Der achtfache Pfad ist der Weg, den man als Buddhist geht, um seine Erweckung zu erlangen... Er besteht aus:


1. Rechte Ansicht
2. Rechtes Denken
3. Rechte Rede
4. Rechte Handlung
5. Rechter Lebenserwerb
6. Rechte Anstrengung
7. Rechte Achtsamkeit
8. Rechte Konzentration

 

 

Von jenem Tag an lehrt er 45 Jahre lang, wobei er die im Hinduismus üblichen Kasteordnungen nicht anerkennt, seine Lehre steht allen offen, die bereit sind den Weg zu gehen und ihn zu verstehen. Buddha selbst versteht sich nie als Gott sondern immer als Mensch.

 

Mit Jahren fühlt er sich dem Tod nahe und bricht zu seiner letzten Reise auf, um in seine Heimatstadt Kapilavastu zurückzukehren, wobei er von seinen Anhängern begleitet wird.

In Kusinara, im heutigen Indien, stirbt er im Altern von 80 Jahren und erreicht das endgültige Nirvana.

 

Bildchen // Designer
Gratis bloggen bei
myblog.de

Gratis bloggen bei
myblog.de